François

Alleinige Anwesenheit eines Hundes und seine positive Wirkung auf die menschliche Psyche

Es versteht sich von selbst, dass ein Schul- und Besuchshund ein wohlerzogenes und ausgeglichenes Tier sein muss, das auch in hektischen und lauten Situationen nicht die Geduld verliert. Heutzutage findet man Privatpersonen, Tutoren, Lehrer und auch anderweitig ausgebildete Personen mit Hunden vieler Rassen sowie Kreuzungen in Ausbildungseinrichtungen und Betrieben. Die Zahl der Ausbildungshunde nimmt ständig zu.

Die Wesenszüge eines Schul- und Besuchshundes:

  • sehr menschenfreundlich und zugänglich
  • ausgezeichnete geistige Fähigkeiten
  • schnelle geistige Auffassungsgabe
  • Gelassenheit, aber gute Einschätzung der Situationen
  • kontrollierbar, abrufbar insbesondere in kritischen Situationen
  • ruhig und ausgeglichen
  • hochgradig sozialisiert
  • nicht sprunghaft
  • spielerisch und offen
  • hohe Lärmschwelle
  • kein Aggressionspotential
  • ausgezeichnete Kompatibilität
  • hohe Toleranz für Körperkontakt und ungewöhnliches Verhalten
  • tiefe, enge und vertrauensvolle Beziehung mit dem Halter
  • sehr aufmerksam und zugänglich

 

Hier treffen Sie François. François ist ein Mischling zwischen Australischem Schäferhund und Berner Sennenhund. Beide Hundetypen sind so genannte Hütehunde und wurden und werden auch heute noch zum Hüten von Vieh verwendet. In diesem Fall steht jedoch die Hütung der jeweiligen Ausbildungsgruppe im Vordergrund, die auch voll ausgeübt wird.

Beide Rassen – Australischer Schäferhund und Berner Sennenhund – sind hochintelligent und äusserst lieb, zuverlässig und aufmerksam. François hat die positiven Eigenschaften beider Rassen, sowie die oben erwähnten Eigenschaften.

Seit sie 8 Wochen alt war, war sie eine ständige Begleiterin und fürsorgliche Assistentin in meinem Unterricht – natürlich kam und kommt sie jeden Tag zu ihrer Mutter. Da ihr Vater leider vor einigen Monaten verstorben ist, kann sie ihn nicht mehr sehen.

François weiß, wie man Menschen mit einem Blick von ihr verzaubern kann. Sie weiß, wie sie den Menschen ihr Unbehagen und ihre Angst nehmen kann. Gleichzeitig weiß sie sehr gut, dass sie während einer Unterrichtsstunde Geduld haben muss, bis es wieder Zeit ist, an die frische Luft zu gehen. Aber sie genießt die fröhlichen Gesichter, die auf sie zukommen. Ihre Geduld ist fabelhaft, und ihre Reizschwelle kann nicht erreicht werden. Aber obwohl sie sanft ist, kümmert sie sich sehr gut um ihre Teilnehmer.

Was kann erreicht werden:

  • Soziale Barrieren sind für einen Hund unbekannt. Der Hund geht freundlich und bedingungslos auf Menschen zu und trägt so zu deren Entspannung bei.
  • Schon die alleinige Anwesenheit eines Hundes kann beim Menschen Stress abbauen und ihm ein gutes Gefühl geben.
  • Unparteiisch hört der Hund ruhig auf Ihre Stimmen und lässt sich knuddeln.
  • Der Hund schafft eine lernfördernde Atmosphäre, weil eine völlig neue Aufmerksamkeitsstufe erreicht wird.
  • Ganz zu schweigen vom Wohlfühlfaktor in der Gegenwart eines liebevollen Hundes.

Leider können viele Menschen oft nicht ihren eigenen Hund halten. Damit diese Menschen trotzdem die positive Wirkung eines Hundes haben können, gibt es Besuchshunde.

Hier sind wir wieder bei François. Wann immer wir nicht gemeinsam „lehren“, sind wir entweder in der freien Natur oder wir besuchen ältere Menschen in ihren Häusern oder Wohnheimen.